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Nurgle Kult Guide - Inoffizielle Fassung

Dieser Guide wurde von den Mitgliedern des Nurglekults erarbeitet und dient Neulingen als Portrait von uns. Das Ganze ist als Anleitung zu betrachten, aber nicht als Pflichtprogramm. Auch wir sind immer offen fĂŒr neue Ideen die gut zu uns passen.

Nurgle Kult Guide

In diesem Guide findet ihr alle Informationen welche wir, der Nurgle Kult gemeinsam erarbeitet und zusammengetragen haben. Vielen Spielern fĂ€llt es schwer sich mit einer bösartigen Rolle zu identifizieren, gerade wenn sie das ganze zum ersten Mal machen. Man weiß nicht recht wie der Charakter agiert, was er tun kann und darf ohne dass es unglaubwĂŒrdig wirkt.
Da der Hintergrund sich nur selten mit FreizeitaktivitĂ€ten und allgemeinen Lebensarten beschĂ€ftigt haben wir mit diesem Guide den Versuch gestartet LĂŒcken zu fĂŒllen. Teils bestehen unsere Inhalte aus Schlussfolgerungen, aus allgemeinem Wissen oder auch aus Interpretation und Praxiserfahrungen.

InhaltsĂŒbersicht:
-1:  Äußere Erscheinung eines Nurgle Charakters
-2:  BeweggrĂŒnde, Motivationen
-3:  Das Spiel untereinander
-4: Das Spiel mit anderen Kulten in den „Horden des Chaos“
-5: Das Spiel mit den Anderen (außerhalb der „Horden des Chaos“)
-6: Das Fernkampfregiment


1: Äußere Erscheinung eines Nurgle Charakters

Unsere PrimĂ€rfarben sind natĂŒrliche Erdfarben. Hierzu zĂ€hlen Brauntöne (Ocker, Dunkelbraun usw.), GrĂŒntöne (MoosgrĂŒn, OlivgrĂŒn usw.) und auch in gewissem Maße Grau und Schwarz. Unsere Kleider sind verwaschen, fleckig und schmutzig.
Beachte, dass dies auch hĂ€ufig Kleidung ist oder sein kann, die aus dem vorherigen Leben des Nurgle AnhĂ€ngers stammen könnte (ehemaliger Landsknecht, Bretone, Seemann, Barbar, imperialer BĂŒrger, Bettler, Priester ...)
Unsere AnhĂ€nger legen keinen Wert auf saubere oder gepflegte Kleidung und es muss in erster Linie bequem und praktisch sein. Entsprechend sammeln sich Schmutz, Blut, Eiter und andere FlĂŒssigkeiten mit denen wir operieren schnell auf der Kleidung an und trocknen fest. Im Grunde kann es nicht schmutzig genug sein.
Im Gegensatz zu den anderen Göttern ĂŒberladen wir unsere Kleidung nicht mit Chaossymbolen oder Nurglesymbolen. Diese tauchen auf unserer Kleidung eher dezent, wenn ĂŒberhaupt auf. Das Gesamtbild, die gesamte Erscheinung sagt bereits aus welchem Gott wir angehören, wir benötigen dazu keine Symbole und scheren uns auch nicht um einheitliches Auftreten. Talismane und GlĂŒcksbringer sowie Gebamsel dagegen sind religiöses Werkzeug und dĂŒrfen selbstverstĂ€ndlich viel Symbolik zeigen.

Von Stickereien und Malereien auf der Kleidung wird aber in der Regel abgeraten.
Beachtet, dass lieber QualitÀt statt QuantitÀt im Vordergrund stehen sollte
Auch unsere RĂŒstungen sind fernab von einem gepflegten Zustand, Rost und Korrosion prĂ€gen diese. Hier sind Lasuren mit dreckigen Brauntönen oder schwarzer Farbe sehr zu empfehlen. Entgegen der gewöhnlichen Kleidung bietet RĂŒstung Platz fĂŒr Symbolik. Verzierungen können Chaossterne/Pfeile/Nurglesymbole enthalten.
Mutationen sind bei uns vor allem Zeichen der Krankheit. Übergroße Warzen und Pusteln, verformte Knochen, zusĂ€tzliche Organe oder Gliedmaßen, offene große Wunden. Falls wir tierische Aspekte annehmen sind dies in erster Linie Fliegen, Schnecken und Insekten.
Wichtig! Wir wissen dass Nurgles AnhĂ€nger meistens nicht sonderlich gut riechen. Bitte seht davon ab dies auch darstellen zu wollen mit solchen Ideen wie Furzsprays. Daran hat wirklich niemand Spaß.
Viele Spieler werden auch so reagieren und sich die Nase zuhalten, dazu braucht es keinen echten Gestank. Falls ihr einen markanten Geruch wollt könnt ihr eventuell auch im Esoterikshop etwas finden was zwar eigenartig ungewohnt riecht, aber nicht gleich die ganze Luft verpestet.

Facemods:
Hier gibt es bei uns im Grunde 2 sehr brauchbare Möglichkeiten:
Maskenteile UND Kapuzen: Diese bedecken einen Großteil des Gesichts, in der Regel sind nur Augen oder vielleicht auch mal der Mund zu sehen. Es sollte so aussehen als ob der TrĂ€ger etwas zu verbergen hat, vielleicht weichen auch schon von innen irgendwelche FlĂŒssigkeiten durch und verfĂ€rben das Material. Des Weiteren sollte wirklich dafĂŒr gesorgt sein, dass bei einem völlig durch Maskenteile entstellten Gesicht die Kapuze nicht ungĂŒnstig verrutschen kann, sodass der ganze „Zauber“ verfliegt.

Latexmasken:
Hier zeigt sich der Nurgler in seiner ganzen Pracht. Er hat kein Problem damit sein entstelltes Gesicht zu zeigen. Hier findet man alle möglichen Details, Warzen, AuswĂŒchse und was sonst noch so an Mutationen möglich ist.

Nicht ausreichend sind bei uns Warpaints oder einfache Mullbinden im Gesicht, das wirkt einfach zu beliebig. Könnte ja schließlich auch einfach nur ein Verletzter sein.


2: BeweggrĂŒnde, Motivationen

Warum gibt sich ein Mensch freiwillig einem Gott der Krankheit und des Todes hin? Das ist eine Frage mit der wir manchmal konfrontiert werden und die Antworten hierzu sind wichtig um uns glaubhaft zu machen. Kurzum treibt meistens die Angst vor einem schmerzhaften Tod die Menschen in Nurgles göttliche Arme.
In der Regel werden Menschen mich schrecklichen Krankheiten befallen und beginnen dann Nurgle um Erlösung zu bitten. Die Schmerzen lassen nach und sie danken Nurgle fĂŒr ihre Rettung. Die Gebete an Nurgle machen die Menschen vielleicht immun gegen die Krankheiten doch sie selbst werden zu Wirten und es bereitet ihm Freude die Geschenke Nurgles auch zu den anderen Menschen zu tragen, ein Zeugnis ihres Glaubens, abzuliefern.

Nurgles Diener sind sehr religiös und wir verbreiten die Lehren Nurgles so oft wir können. Gleichzeitig sind Nurgles Diener immerzu neugierig welche Krankheiten ihr Gott wohl in anderen LĂ€ndern streut und verbreitet. Sollte das Land frei von Tod und Verfall sein so ist es unsere Mission Nurgles Segen ĂŒberall zu verbreiten


3: Das Spiel untereinander

Nurgles AnhĂ€nger unterscheiden sich in einem Punkt sehr von den ĂŒbrigen Chaoskulten. Wir stehen in einem sehr familiĂ€ren VerhĂ€ltnis zueinander. Alle sehen sich als BrĂŒder oder Schwestern an und sind zumindest untereinander sehr gesellig. Man kann sich den Nurglekult ein wenig wie eine Zigeunergesellschaft vorstellen. Es gibt natĂŒrlich auch mal Streitigkeiten unter Geschwistern, meist wegen lapidaren Kleinigkeiten, aber diese lösen wir in der Regel nicht mit der Waffe sondern mit deftigem GebrĂŒll (falls unsere Stimme das noch hergibt!!).
Unsere AnhĂ€nger haben die verschiedensten Eigenschaften, manche sind geistig sehr primitiv oder zurĂŒckgeblieben, andere sind hochintelligente Wahnsinnige. Trotzdem verachten wir uns untereinander nicht sondern schĂ€tzen und respektieren uns gegenseitig.
Gemeinsame AktivitÀten und Rottenbildungen sind bei uns selbstverstÀndlich und in der Regel versuchen wir geschlossen zu bleiben.
So beginnen wir unseren Tag gemeinsam mit einer morgendlichen Predigt und besprechen in unserem Tempel den Tagesablauf und wie wir unserem Gott heute am ehesten dienen können, um seine Geschenke zu verteilen.
Zu unseren bevorzugten AktivitĂ€ten gehören Heilungen und „Verbesserungen“, auch nicht notwenige Operationen, Infusionen und Transplantationen können bei uns nach Herzenslust ausgeĂŒbt werden (hierbei, wenn Fremde im Spiel sind bitte immer den stets geltenden HDC Codex berĂŒcksichtigen, insbesondere was Eingriffe in HDC-fremde Charakterleben betrifft).
Begutachtungen und Analysen der Umwelt, Krankheiten der Menschen außerhalb unseres Tors und „Hilfeangebote“ fĂŒr eben jene Kranke. Gemeinsame Gebete, Trankherstellung sowie der Handel mit unseren Mixturen sind weitere Spielmöglichkeiten.
Auch das Feiern nach einem erfolgreichen Tag sollte bei uns durchaus ein beliebter Brauch sein.

4: Das Spiel mit anderen Kulten in den „Horden des Chaos“
Das Zusammenspiel mit den Kulten der anderen Chaosgötter ist bei uns ebenfalls ein wichtiges Thema: Sei es der Handel untereinander fĂŒr allerlei Zutaten oder auch die Teilnahme an unseren Feierlichkeiten. Wir arbeiten mit manchen Kulten lieber als mit anderen zusammen, sind aber erst mal grundsĂ€tzlich offen fĂŒr jegliche Angebote.


5: Das Spiel mit den Anderen (außerhalb der „Horden des Chaos“)

Das Spiel mit den anderen resultiert direkt aus der Gesellschaft untereinander.  Mitleid  mit denen die nicht die umfassende und wĂ€rmende Liebe unseres Gottes empfangen ist eine Möglichkeit. Aber auch ein gewisser primitiver, manchmal auch sehr eigener  Humor sind CharakterzĂŒge die wir nach außen tragen.
Zu unseren AktivitĂ€ten außerhalb des Kultes gehören Dinge wie der Handel mit Gefangenen (die wir kaufen oder tauschen von den anderen Kulten) um Experimente durchzufĂŒhren oder auch einfach nur Bekehrungsversuche durchzufĂŒhren.  PrĂ€senz zeigen indem wir als geschlossener Mob umherstreifen und auch das Wort und die Geschenke des Verpesters in unserer Umwelt verteilen.
Auch Forschung und das Erkundigen ĂŒber die Krankheiten in anderen Kulturen ist eine Möglichkeit.
Austausch mit Heilkundigen und der Erwerb fremdartiger Krankheiten und wenn möglich auch der entsprechenden Erreger.
Durch die ReligiositĂ€t, das Gemeinschaftsempfinden und der offenen Freundlichkeit unseres Gottes veranstalten wir auch regelmĂ€ĂŸig Feste wie einige Feiertage zu unseren Heiligen oder eine Armenspeisung. So können wir nicht nur andere Kulte in das Spiel integrieren, sondern auch versuchen außerhalb neue potenzielle JĂŒnger in unsere heiligen Hallen einzuladen.
Ein gutes Beispiel fĂŒr unsere Familienbande und den Umgang mit Fremden sind die Fireflys aus dem Film Haus der 1000 Leichen oder The Devils Rejects. Zwielichtige Charaktere mit eigenem Kopf und eigenen PlĂ€nen, vielleicht nicht unbedingt bösartig, aber vermutlich vollkommen durchgedreht.


6: Das Fernkampfregiment
Der Nurglekult wird vermutlich das erste offizielle Fernkampfregiment der HDC bilden. Unsere Waffe der Wahl wird die Armbrust sein, eine brachiale, weniger prĂ€zise Waffe die besser zu uns passt als der Bogen  Es wĂ€re wĂŒnschenswert wenn sich unsere Mitglieder mit einer Armbrust ausrĂŒsten. Auch Nahkampf ist natĂŒrlich möglich, aber eröffnen werden wir KĂ€mpfe in der Regel vermutlich mit der Armbrust

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